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Rosa Kleinhapl - Novembertage

Rosa Kleinhapl



Novembertage.

Novembertage trüb und grau
Ihr schleicht dahin so müd und matt
Wie eine gramgebeugte Frau,
Der man das Glück genommen hat.


Man nahm euch auch das Beste fort —
Kein Vogel singt im Tannenbaum.
Die Wiesen brach und längst verdorrt
Die Felder kahl bis an den Saum.


Und weiße Nebel, geistergleich,
Mit langen Armen waldwärts zieh'n;
Sie müssen stumm und schreckensbleich
Dem warmen Leben rasch entflieh'n.


Novembertage trüb und grau,
Ihr schleicht dahin so müd und matt
Wie eine gramgebeugte Frau,
Der man das Glück genommen hat.


Aus: Rosa Kleinhapl, Erzählungen und Gedichte, Kommissionsverlag Josef Kienreich, Graz, 1918


Es konnten leider keine Informationen zum Leben von Rosa Kleinhapl gefunden werden.







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Sophie Jacot des Combes - Zeit

Zeit.

Zeit fliesst wie ein Strom,
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wir spüren ihn fliehn
und halten ihn nicht.


Schneller und schneller
hastet er dahin,
zieht uns tief
zu sich hinab.


Schon netzt er kühl
unsere Stirnen. Gebeugt
harren wir einer Welle,
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Aus: Sophie Jacot des Combes,Gedichte und Variationen, Art. Institut Orell Füssli, Zürich, 1922




Margarete Beutler - Und doch

Und doch . . .
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Marie Eugenie Delle Grazie - Abschied

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Wund mein Herz ....


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Sieh’, da winkt’s!


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Meines Glück’s!


aus: Marie Eugenie Delle Grazie, Italische Vignetten, Breitkopf und Härtel, Leipzig, 1892, S. 87